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Warum auch für Venues Community Management wichtig ist

Community Management für Venues

Viele Stadion und Hallenbetreiber sehen sich immer noch als reine Veranstaltungsplattform um Musikern, Künstlern und dem Sport eine kurz- oder langfristige Heimat zu geben. Würde man hier einen Vergleich mit digitalen Plattformen heranziehen, wäre das Venue ein Magazin – und der Content – also die Musiker, der Sport und Co – die Influencer, die Content für das Magazin bereitstellen.

Was tun – wenn Venues der Content fehlt?

Das aber reines Influencer Marketing – also ausschließlich externer Content –  für den Betrieb einer Plattform schwierig ist, zeigt auch ein aktueller Artikel in der FAZ, der sich mit dem Thema in Bezug auf Marken und Werbetreibende beschäftigt:

„Gerade Werbeunternehmen leiden stark unter der Krise, weil sie oftmals kein neues Material produzieren und schon erstelltes nicht senden können, da dieses auf die Krise keinen Bezug nimmt. Lediglich die Werbung durch Influencer in Sozialen Medien erweist sich bislang als relativ immun gegen die Krise – diese brauchen nur ein Handy oder eine Webcam und können von zu Hause produzieren.“

Auch Venues verfügen über eine eigene Community

Auch wenn Venues oftmals keine eigenen Content-Erzeuger sind, verfügen Sie dennoch über eine eigene Community – Ihre Besucher. Diese zu kennen, zu pflegen und mit Ihnen zu kommunizieren kann gerade dann, wenn der externe Content fehlt ein spannendes Mittel zur „Kundenbindung“ und eine Möglichkeit für neue Erlöskonzepte sein.

Dies hat auch Monika Fiedler-Proksch erkannt. Mit ihrer Agentur „fiedler concepts“ veranstaltet sie Sportevents für Frauen. Vom Womens Winter Camp, über das Womens Summer Festival, bis hin zum Challenge Women Lauf in Roth uvm. Durch ihr dadurch erworbenes tiefes Verständnis für die Zielgruppe, ein vor einigen Jahren eingeführtes CRM-System sowie starken Partnerschaften zu Sponsoren und Sportbrands, nutzt sie und ihr Team genau diese aufgebaute „Community“ nun, um neue Geschäftsmodelle zu etablieren.

„Aktuell sind wir dabei neue Plattform Möglichkeiten zu erorieren – wie beispielsweise eine APP, die wir all unseren Teilnehmerinnen und interessierten, sportbegeisterten Frauen zur Verfügung stellen möchten. Hier werden neben Infos und Services für unserer Event-Teilnehmerinnen auch Werbe- und Absatzmöglichkeiten für unsere Sponsoren und Partner integriert sein. Wir als Veranstalter und Marke genießen ein großes Vertrauen gegenüber unseren Teilnehmerinnen. Mit einem weiteren Kommunikations- und Kundenbindungskanal können somit auch unsere Partner und Sponsoren von diesem Vertrauen profitieren.“

 Wie kann Community Management für Venues aussehen?

Aktuell erleben wir eine Rückbesinnung zum Lokalen. Veranstaltungs-Plattformen die über eigenen CRM-Systeme und/oder Apps verfügen haben die Möglichkeit diesen Trend für sich zu nutzen und mit ihrer meist lokalen Zielgruppe – ihrer Community – auch außerhalb von Events in Kontakt zu treten. Die Aktivierung und Bespielung genau dieser Community ist heute wichtiger denn je.

„Ticketmaster unterstützt alle Veranstalter, Sportstättenbetreiber, Festivals und Sportvereine nach Kräften – mit technischen Lösungen, mit kreativen Ideen und mit der Power eines Weltmarktführers“, erklärt Ticketmaster aktuell auf Stadionwelt.de

Aber auch Vereine und Musiker bleiben nicht untätig. Alba Berlin z.B. konnte mit seinem neuen Video-Format der „Alba Sportstunde“ seine Reichweite auf YouTube mehr als verdreifachen. Und dies bei einer spannenden und neuen Zielgruppe, die in der Zukunft neue Fans werden und Merchandising und Tickets kaufen werden.

Mit der Initiative „See You Tomorrow“ haben Künstler in Zusammenarbeit mit Ticketmaster eine Initiative ins Leben gerufen, um mit sogenannten Geistershows Einnahmen zu generieren, die über den sogenannten „Hamburger Weg“ verteilt werden. D.h. von allen Ticketeinnahmen gehen 50% direkt an den*die Club/Veranstalter/Agentur „eurer Wahl“, die anderen 50% an eine Stiftung.

Ob Vermarktung der eigenen Community an dritte, die Zusammenarbeit mit Künstlern für Live-Konzerte per Videostream oder Behinde the Scene Einblicke in den Betrieb des eigenen Venues. Auch Veranstaltungsstätte sollten die veranstaltungsfreie Zeit zur Kundenbindung und Fangewinnung zu nutzen.

Anders denken ist gefragt

Da Venues auch bis August 2020 weiterhin geschlossen bleiben müssen ist klar: Es ist Zeit über alternative Geschäftsmodelle nachzudenken, damit neue Ertragsmodelle aktiviert und die Wiedereröffnung bestmöglich verlaufen kann.
Dies Basis dazu ist die Aktivierung von ehemaligen Besuchern und Fans. Venues, die diese bereits kennen und mit ihnen digital interagieren können, werden hierbei die Nase vorne haben.

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